Rhodesian Ridgeback Ursprung
Gehen wir zurück in die Vergangenheit...
zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts im damaligen Rhodesien.
Das südliche Afrika war kolonialisiert und die Großwildjagd war die Freizeitbeschäftigung der herrschenden Klasse. Zur Jagd braucht man bekanntlich Hunde, auch in Afrika. Die ursprüngliche Heimat der Kolonialisten war weit entfernt und ob europäische Hunderassen sich den Erfordernissen Afrikas anpassen könnten war fraglich.
Zwar gab es in Afrika genügend heimische Hunde, aber die entsprachen nicht so recht den Vorstellungen der Großwild-Jäger. Der bekannteste Vertreter afrikanischer Hunde war der so genannte Hottentotten -Hund ( erstmals um 1480 erwähnt )
Er arbeitete, jagte und lebte seit hunderten Jahren mit den dort lebenden Menschen. Dieser Hund wurde am wahrscheinlichsten zu den Vorfahren des Rhodesian Ridgeback, nicht nur wegen der auf dem Rückgrat nach vorne gerichteten Haare (Ridge).
Durch hundezüchterisches Talent und eine gute Vorstellungsgabe auf das Zuchtergebnis, geprägt durch jahrhundertlange Erfahrung besonders der Engländer, entstand dann auch eine völlig neue Hunderasse.
Mit anderen Worten beschrieben:
Man nehme als Grundlage den afrikanischen Hottentottenhund. Der Greyhound bringt Geschwindigkeit, Sanftmut und Eleganz ein, der Irish Terrier seine überragenden jägerischen Fähigkeiten ( er weicht keinem Kampf aus ) und ist ein perfekter Begleithund.
Das ganze wird gepaart mit der Kraft und Entschlossenheit der Early Bulldog. Vom Great Dane bekommt man die Eigenschaften eines Viehtreibers und Schädlingbekämpfers ("Rattenbeißer").
Da diese Mischung zu jägerisch war, jagen wollte man ja schließlich selber, brachte der Pointer ( englisch: "zeigen" ) seine herausragende Eigenschaft als Vorstehhund mit ein. Des weiteren gilt er als vornehm und sensibel.
Hunderasse Rhodesian Ridgeback – Ursprung, Geschichte, Anschaffung, Entwicklung, Erziehung, Tipps und Informationen über den südafrikanischen Rassehund Rhodesian Ridgeback



